Menu

Vita

Die Deutsch-Französin Alessandra Janine Astrid Marten wurde in Stuttgart geboren und studierte dort Klavier, Gesang, Schulmusik und Musikwissenschaft an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie Romanistik an der Universität. Zu ihren künstlerischen Dozenten gehörten bis zum Staatsexamen und Master of Arts Carmen Mammoser (Gesang), Maria Sofianska und Michael Seewann (Klavier), Kazuko Nagakawa und Robert Bärwald (Korrepetition), Prof. Dieter Kurz (Chorleitung) sowie Prof. Andreas Meyer, Prof. Hendrikje Mautner-Obst und Prof. Joachim Kremer in Musikwissenschaft. Seit 2017 erhält die Deutschfranzösin fortbildenden Gesangsunterricht von Prof. Ulrike Sonntag.

Nach dem Klavierabschluss belegte die Sopranistin Meisterkurse für Gesang bei Prof. Ulrike Sonntag, Prof. Edda Moser, Prof. Thomas Seyboldt, Prof. Arthur Janzen, Prof. Klesie Kelly, Regisseur Oliver Klöter und Pianistin Denette Whitter und erhielt Unterricht von Vokaldozenten der Manhattan School of Music New York, darunter Ruth Golden, Shirley Close, Joan Patenaude-Yarnell, Mignon Dunn, Cynthia Hoffmann und dem Chairman des Vocal Departments, Maitland Peters. Mit dem Pianisten Robert Bärwald als Korrepetitoren verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit.

Bereits während des Studiums wirkte Alessandra Marten in ausgewählten Vokalensembles wie dem Circus musicus und dem Ensemble für die Ballettproduktion Orlando am Staatstheater Stuttgart (Leitung: Johannes Knecht) mit, seit 2009 ist sie Choristin, Chorsolistin und Solistin beim Württembergischen Kammerchor unter der Leitung von Prof. Dieter Kurz sowie Mitglied des Deutschen Kammerchores.

Daneben trat sie als Solistin u.a. in Antonin Dvořaks Te Deum und Messe D-Dur, Gabriel Faurés Requiem, Leonhard Bernsteins Chichester Psalms, Mendelssohns Hör mein Bitten und Lobgesang, Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion, Georg Friedrich Händels Messias, W.A. Mozarts Solokantate Exsultate Jubilate und den Vesperae solennes de confessore, Liedern von Clara Schumann, Monteverdis Marienvesper sowie mit weiteren Werken der Spätrenaissance und des Frühbarock (Bruhns, Caldara, Fuchs, Ziani) auf. Im Juni 2018 übernahm sie als Generalprobenvertretung für die deutsche Opernsängerin Marlis Petersen die Sopranpartie des Elias von Felix Mendelssohn-Bartholdy mit dem Orchestre philharmonique de Strasbourg.

Der Kammermusik widmet sich die Deutsch-Französin sowohl sängerisch als auch pianistisch. 2019 erfolgte die Gründung eines Trios mit Gesang, Klavier und Querflöte mit der deutschen Flötistin Ulrike Böbel-Lude und dem brasilianischen Pianisten Rafael Costa da Souza.

Zunächst als Pianistin ausgebildet, erarbeitet Alessandra Marten weiterhin pianistisches Repertoire und ist ebenfalls als Pianistin und Korrepetitorin tätig, zuletzt bei den Stuttgarter Hymnus Chorknaben. 2019 wirkte sie als Dozentin und Pianistin für einen Vokalquartett-Kurs am Akademischen Chor der Universität.

Alessandra Marten ist außerdem seit 2014 Stimmbildnerin am Akademischen Chor der Universität Stuttgart, seit jeweils Oktober 2017 und März 2019 geht sie dieser Tätigkeit an weiteren Chören nach, u.a. dem Pauluschor Stuttgart-West und dem Kammerchor Concerto vocale. Im Jahr 2014 begleitete sie außerdem das Projekt für die Ausstellung Fastnacht der Hölle – Der Erste Weltkrieg und die Sinne im Haus der Geschichte journalistisch. Die Zusammenarbeit erfolgte mit Prof. Angelika, Luz, Choreographin Petra Stransky und der Formation StimmTanzLabor, bestehend aus Interpretinnen Neuer Vokalmusik.